Spatenstich für neues Bestattungshaus in Gangelt

Nach mehrjähriger Suche kann Edwin Otten endlich sein neues Bestattungshaus mit Trauerhalle und eigenem Café bauen

Gangelt. Vor dem Ortseingang von Gangelt entsteht das neue Firmengebäude des Bestattungshauses Otten. Am Dienstag, 6. Februar 2018, setzte Firmeninhaber Edwin Otten zusammen mit Gangelts Ortsvorsteher Gerd Schütz, Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen und einigen Beteiligten des Bauvorhabens den ersten Spatenstich für den neuen Firmensitz auf einem Grundstück an der Sittarder Straße, im Schatten des Katharina-Kasper-Vianobis Krankenhauses.

Zuvor erzählte der Bauherr den zum Spatenstich erschienenen Gästen die Hintergründe des neuen Bestattungshauses. In den letzten Jahren habe sich die Bestattungskultur rapide verändert, berichtet er. Immer mehr Kunden suchten einen neutralen Ort für eine Trauerfeier und möchten gerne alles aus einer Hand bekommen, all-inclusive-Bestattung sozusagen.

Aus diesem Grund sei er seit vielen Jahren fast schon verzweifelt auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück für einen Neubau gewesen. Es sei eine echte Herausforderung, ein passendes Grundstück entweder in Gangelt oder in der Nachbargemeinde Selfkant, wo das Bestattungshaus Otten vor mehr als 25 Jahren startete, zu finden. Fündig wurde er nun an der Sittarder Straße, vor den Toren Gangelts, in unmittelbarer Nachbarschaft zum REWE und zum Katharina-Kasper-Vianobis Krankenhaus.

Dort entsteht nun auf dem rund 3.200 Quadratmeter großen Gelände ein Flachbau mit rund 580 Quadratmeter Nutzfläche für sämtliche Bereiche des Bestattungsunternehmens. Dazu zählen Räumlichkeiten für Fahrzeuge, Lager, Kühlung, Hygiene und Sozialräume. Daneben wird es ein Großraumbüro, einen Besprechungsraum, ein Abschiednahmeraum mit eigenem Außenbereich sowie eine eigene klimatisierte Trauerhalle mit 100 Sitzplätzen und angrenzenden Räumlichkeiten für Beerdigungskaffee mit Parkmöglichkeiten geben. Dann ist es möglich, im Bestattungshaus individuelle Trauerfeiern nach den Terminwünschen der Familie zu halten und im Anschluss mit Familie, Freunden und Trauergästen bei Kaffee und Kuchen oder gewünschtem Essen noch ein paar Stunden zu verweilen.

Das Gebäude selbst wird nach höchsten Energievorschriften umgesetzt und erhält sogar eine Elektroladesäule für Elektrofahrzeuge, um auch nachhaltig die Umwelt zu schonen.

Bildunterschrift: Der erste Spatenstich für das neue Bestattungshaus Otten, v.l. Gerd Schütz, Bernhard Tholen, Peter Heinrichs, Edwin Otten, Jörn Mülfahrt, Bernd Bougie und Rolf Cleven

Text/Foto: FB

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